1979-1985
Weil das Bopparder Führungspersonal vor lauter Pinonierarbeit in den übrigen Stadtteilen die Arbeit in der Kernstadt etwas vernachlässigt hatte, tritt der Stamm nun in eine Epoche ein, die starken Mitgliederschwund und eine Verlagerung der Stammesarbeit mit sich bringt. Während die Sippen in Boppard allmählich auseinanderbrechen und 1981 auch die Bad Salziger Sippen aufhören zu existieren, wird die Hauptarbeit nun auf dem Vorderhunsrück geleistet. Bereits 1978 stehen "oben" zwei Trupps je einem in Bad Salzig und einem in Boppard gegenüber. Damit verlagert sich die Pfadfinderarbeit vom Tal nach Buchholz und Pfaffenheck.
Allmählich sinkt aufgrund des teilweisen Niedergangs der Arbeit in dieser Zeit die Mitgliedzahl von 138 in der Blütezeit 1979 auf 81 im Jahre 1985, nachdem Sippenneugründungen 1981 in Buchholz und Pfaffenheck kurzzeitig die Mitgliederzahlen anwachsen ließen, damit aber weiter das Gleichgewicht zuungunsten der Kernstadt verschoben.
In Boppard-Stadt halten nur zwei Gruppen die Fahne hoch: Einmal die vor allem aus Resten der Bad Salziger Sippen 1982 entstandene Roverrunde Yorg, aus der die Stammesführer Deddy, Power und Hosche hervorgegangen sind, und zum anderen die 1981 gegründete Meute Wanderzirkus von Sabine Zirbs, die später aber wieder eingeht.
Im Jahre 1982 hat der Stamm Vasqua auch erstmalig eine neue Stammesführung, nachdem Wolei über 12 Jahre lang den Stamm geleitet hat. Im Zeitraum 1982-84 übernehmen Kai (Möhre) Driesch und Manfred Zirbs die Geschicke des Stammes. In den Jahren 1985/86 bilden Markus Külzer (Teddy) und Edgar Etzkorn (Hosche) die Stammesführung.